180 Die Pickwicker. Munde, wie'n neuer Schubkarren mit'nem friſch ge⸗ ſchmiertem Rade.«
Nachdem er dies geſagt hatte, und noch einige Au⸗ genblicke geblieben war, um zu ſehen, ob man ſeiner Dienſte noch bedürfe, entfernte ſich Sam aus dem Zimmer.
»Halb neun Uhr— gerade Zeit— gleich fort,« ſagte der Herr, den unſere Leſer ohne Zweifel als Herrn Jingli wieder erkennen.
»Wozu iſt es Zeit?« fragte die Tante kokettirend.
»Licenz, theuerſter Engel— dem Geiſtlichen An⸗ zeige machen— Morgen Sie die Meinige nennen,« er⸗
wiederte Herr Jingle, indem er der Jungfrau die Hand
drückte. »Die Heiraths⸗Licenz?2« flüſterte Rachel erröthend. „»Die Heiraths⸗Licenz!« wiederholte Herr Jingle. »Wie eilen Sie!« ſagte Rachel.
»Eilen— Stunden, Tage, Wochen, Jahre nichts,
— wenn Sie die Meine— eilen— verfolgen uns mit Tauſend Pferde Kraft.«
»Iſt es— iſt es nicht möglich, daß wir noch vor
Morgen früh vereinigt werden?« fragte Rachel ver⸗ ſchämt.. »Unmöglich— kann nicht ſein— heute Anzeige in der Kirche und Licenz— Morgen Trauung.« »Ich bin nur ſo beſorgt, mein Bruder könnte uns aufſpüren,« ſagte Rachel.
»Aufſpüren— keine Gefahr— zu beſchädigt vom
Umſtürzen— wir ſehr vorſichtig geweſen— Poſtchaiſe verlaſſen— zu Fuß weiter gegangen— Miethwagen genommen— im weißen Hirſch uns nicht ſuchen— hal ha!— kapitaler Einfall das— ha! hal«
»Bleiben Sie auch nicht zu lange aus,« ſagte die
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