Einleitung
des
Aeberzetzers.
Durch Walter Scott und das zahlreiche Heer ſeiner zum Theil geiſtloſen Nachahmer war die engliſche Roman⸗ literatur dem wirklichen Leben ſo vollſtändig entrückt worden, daß man Hochlandsnebel, Turniere, Hofkabalen und Vaſal⸗ lenromantik für die nothwendigen Requiſiten eines guten Romans hielt. Das engliſche Leben war aber längſt über dieſe Dinge hinweggeſchritten und hatte Angeſichts der in tauſend neuen Geſtaltungen arbeitenden und ringenden Ge⸗ genwart kaum noch eine Erinnerung von den Stuarts und ihren Kämpfen, von der altengliſchen Adelsherrſchaft und ihrer Romantik behalten. Sein Schwerpunkt lag ſchon längſt nicht mehr in den blaſirten Salons des Weſtends oder in den verfallenen Schlöſſern Hochſchottlands, ſondern in den düſteren Bureau's der City, welche ſich einen Adel zum Privatvergnügen hält, in gleicher Weiſe wie ſie ſich Lurxus⸗ pferde und goldbetreßte Bedienten zu halten beliebt;— um der Canaille Reſpekt einzuflößen und um die Allmacht des Geldes zu beweiſen, vor deſſen Altare Alle in den Staub


