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Schluß. 109
Eines Morgens, als Arthur erwartend auf den Schall der leichten Füßchen lauſchte, die jeden Morgen den himm⸗ liſchen Glanz einer neuen Liebe in das Zimmer brachte, wo die alte Liebe ſich ſo eifrig gemüht hatte und ſo treu geweſen war, hörte er ſie kommen, aber nicht allein.
„Lieber Arthur,“ ſagte ihre frohe Stimme ſchon vor der Thür,„ich habe Jemanden mitgebracht. Darf er herein kommen?“
Nach den Tritten hatte er geglaubt, es wären zwei mit ihr gekommen. Er antwortete ja, und ſie trat mit Mr. Meagles ein. Sonnengebräunt und ſeelenvergnügt ſah Mr. Meagles aus, und er öffnete ſeine Arme und drückte Arthur an ſeine Bruſt, wie ein ſonnengebräunter und ſeelenvergnüg⸗ ter Vater.
„Nun iſt Alles in Ordnung,“ ſagte Mr. Meagles nach einem Schweigen von einer Minute,„jetzt iſt Alles vorbei. Arthur, mein Beſter, geſtehen Sie nur gleich, daß Sie mich eher erwartet haben.“
„Allerdings,“ ſagte Arthur,„aber Amy ſagte mir—“
„Klein Dorrit. Nie einen andern Namen“(das flüſterte ſie ihm zu).
—„Aber meine Klein Dorrit ſagte mir, daß ich, ohne weitere Erklärung zu verlangen, Sie nicht eher erwarten dürfe, als bis ich Sie ſähe.“
„Und jetzt ſehen Sie mich,“ ſagte Mr. Meagles und ſchüttelte ihm derb die Hand;„und jetzt ſollen Sie jede Er⸗ klärung haben, die Sie haben wollen. Die Wahrheit iſt,


