Die Stunde naht. 13
So gezwungen, zu ſprechen, gab ſie widerwillig zur Ant⸗ wort„Sie verlangten die Summe von 1000 Pfund.“
„Ich verlange jetzt 2000. Das ſind die Nachtheile des Zögerns. Aber um noch einmal auf die Geſchichte zurückzu⸗ kommen. Wir werden nicht einig bei dieſer Gelegenheit. Ich ſcherze gern; Luſt am Scherz gehört zu meinem liebens⸗ würdigen Charakter. Aus Scherz werde ich ein todter Mann und verſchwinde. Denn es könnte für Madam allein die halbe Summe werth ſein, von dem Verdacht, den mein drol⸗ liger Einfall auf ſie wirft, befreit zu werden. Zufall und Spione miſchen ſich ein und verderben die Frucht vielleicht — wer weiß? Nur Sie und Flintwinch— als ſie gerade reif iſt. So bin ich hier zum letzten Male, Madam. Merken Sie wohl auf, unbedingt zum letzten Male.“
Als er mit ſeinen baumelnden Abſätzen gegen das her⸗ untergelaſſene Tiſchblatt ſchlug und ihrem Stirnrunzeln mit einem frechen Blick begegnete, nahm er einen unverſchämtern Ton an.
„Bah! Warten Sie einen Augenblick! Gehen wir Schritt für Schritt vorwärts. Hier iſt meine Hotelrech⸗ nung zu bezahlen, wie wir verabredet haben. Fünf Minu⸗ ten ſpäter ſind wir vielleicht wie Hund und Katze. Bis da⸗ hin will ich es nicht warten laſſen oder Sie betrügen mich gar. Bezahlen Sie! Zählen Sie das Geld her!“
„Nehmen Sie die Rechnung und bezahlen Sie, Flint⸗ winch,“ ſagte Mrs. Clennam.
Er warf ſie Mr. Flintwinch ins Geſicht, als der Alte


