Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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Eine Erſcheinung in der Marfhalſea. 133

Cavalier bis zum Tode; aber blos gewöhnlich ehrenhaft. Ich verachte eine ſo ſchwächliche Phantaſterei. Darauf war ſie ſo gütig, mir ein Compliment zu machen. Der Unter⸗ ſchied zwiſchen Ihnen und den Uebrigen iſt, daß Sie es offen ſagen, gab ſie zur Antwort. Denn Sie kennen die Geſell⸗ ſchaft. Ich nehme Ihre Glückwünſche mit Galanterie und Höflichkeit an; Höflichkeit und kleine Galanterien ſind un⸗ zertrennlich von meinem Charakter. Sie macht mir als⸗ dann einen Vorſchlag, der in der That weiter nichts iſt, als daß ſie uns viel zuſammen geſehen hat; daß ich ihrer An⸗ ſicht nach für jetzt die Hauskatze, der Freund der Familie bin; daß ihre Neugier und ihre Bekümmerniſſe in ihr die Luſt erregen, zu erfahren, was ſie thun und treiben, und ob die ſchöne Gowana geliebt wird, und ſo weiter. Sie iſt nicht reich, erbietet ſich aber zu der und der kleinen Ent⸗ ſchädigung für die kleinen Ungelegenheiten und Bemühun⸗ gen ſolcher Dienſte; und ich erkläre mich huldvoll bereit, dieſe Entſchädigung anzunehmen. O ja! ſo läuft die Welt. So iſt die Mode.

Obgleich Clennam ihm den Rücken zugedreht hatte, und auch in dieſer Stellung fortwährend blieb, heftete er doch die funkelnden Augen, die zu nahe an einander waren, keinen Augenblick von ihm ab, und ſah offenbar ſchon an der Hal⸗ tung des Kopfes, wie er mit prahleriſcher Rückſichtsloſigkeit ſeine Erzählung Punkt für Punkt fortſetzte, daß er nichts ſagte, was Clennam nicht ſchon wußte.

Uf! die ſchöne Gowana! ſagte er, und brannte eine