Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

118 Achtundzwanzigſtes Kapitel. 4 ling einen Augenblick auf dem Abſatz vor der Thür ſtehen blieb, konnte er ſich nicht auf die Ideenverbindung beſinnen, welche der eigenthümliche Schall in ihm rege zu machen ſchien, und doch glaubte er ihn zu kennen. Nur einen Augen⸗ blick konnte er nachdenken. Gleich darauf flog die Thür auf und auf der Schwelle ſtand der vermißte Blandois, die Ur⸗ ſache ſo vieler Sorgen.

Salve, Kamerad! ſagte er.Sie wollen mich ſprechen, wie mir ſcheint. Hier bin ich! Ehe Arthur ſeinem Er⸗ ſtaunen und ſeiner Entrüſtung Worte geben konnte, folgte Cavalletto ihm in das Zimmer. Mr. Pancks folgte Caval⸗ letto. Keiner der Beiden hatte es betreten, ſeitdem ſein gegenwärtiger Bewohner es in Beſitz genommen hatte. Mr. Pancks ſchob ſich laut keuchend in die Nähe des Fenſters, ſetzte den Hut auf den Fußboden, ſtrich ſich das Haar mit beiden Händen in die Höhe, und verſchränkte die Arme wie ein Mann, der von einer ſchweren Tagearbeit ausruhen will. Mr. Baptiſt dagegen wendete kein Auge von ſeinem ge⸗ fürchteten Kameraden von ehedem, ließ ſich langſam auf den Fußboden nieder, ſo daß er ſich mit dem Rücken gegen die Thür lehnte und nahm einen ſeiner Knöchel in jede Hand So ſaß er wieder in derſelben Stellung da(nur daß ſie jetzt auch nimmerruhende Wachſamkeit ausdrückte), in welcher er vor demſelben Mann in dem tiefern Schatten eines andern Gefängniſſes an einem heißen Sommermorgen in Marſeille geſeſſen hatte.

Ich habe dieſe beiden Verrückten zum Zeugen, ſagte

XXXNV