Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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10² Siebenundzwanzigſtes Kapitel. 4

eines ſehr gewiſſenhaften Zeugen vor Gericht,iſt zwiſchen

Vater und mir vorgefallen. Und ich erzähle Ihnen weiter nichts, als was zwiſchen mir und Vater wirklich vorgefallen iſt.

Mr. Plorniſh, der von einem lakoniſcheren Tempera⸗ ment war, benutzte dieſe Gelegenheit, um die Bemerkung einfließen zu laſſen, daß ſie beſſer thue, jetzt Mr. Clennam ſich ſelbſt zu überlaſſen.Denn Du ſiehſt, ſagte Mr. Plor⸗ niſh mit Ernſt,ich weiß, was es iſt, Alte. Dieſe Bemer⸗ kung wiederholte er mehrere Male, als ob ſie ihm ein großes moraliſches Geheimniß einzuſchließen ſchien. Schließlich ging das würdige Paar Arm in Arm fort.

Klein Dorrit, Klein Dorrit. Wieder ganze Stunden lang immer Klein Dorrit.

Zum Glück, wenn es jemals ſo geweſen war, war es vorbei und es war beſſer ſo. Angenommen, daß ſie ihn ge⸗ liebt hätte und daß er es gewußt und ſeiner Liebe nachgege⸗ ben hätte, welchen Weg hätte er ſie dann geführt den Weg, der ſie zurückgebracht hätte in dieſen Jammerort! Es mußte für ihn der Gedanke viel Tröſtliches haben, daß ſie für immer von dem Ort geſchieden war; daß ſie verheirathet war oder bald verheirathet ſein mußte,(dunkle Gerüchte von ihres Vaters Plänen in dieſer Richtung waren mit der Heirath ihrer Schweſter in den Hof zum blutenden Herzen gedrungen); und daß das Narſßhalſeathor ſich für immer allen dieſen verwirrenden Möglichkeiten einer Zeit, die vor⸗ über war, verſchloſſen hatte.

Liebe Klein Dorrit.

OVV