Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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78 Siebenundzwanzigſtes Kapitel.

ſo darf man ſich nicht wundern, daß alle ſeine Gedanken ihm Klein Dorrit zurückriefen. Dennoch war es ihm merkwürdig; nicht wegen des Umſtands ſelbſt; ſondern wegen der damit verbundenen Andeutung, welch großen Einfluß das geliebte Kind auf ſeine beſſern Entſchlüſſe gehabt hatte.

Niemand von uns weiß mit Beſtimmtheit, welchen Men⸗ ſchen oder Dingen wir auf dieſe Weiſe verſchuldet ſind, außer bis eine auffällige Stockung in der wirklichen Bewe⸗ gung des Lebendsrads uns die Wahrheit bemerklich macht. Die Entdeckung kommt mit Krankheit, mit Bekümmerniß, mit dem Verluſt eines geliebten Weſens, und ſie iſt eine der häufigſten nützlichen Folgen des Unglücks. Stark und rüh⸗ rend kam ſie über Clennam in ſeinem Mißgeſchick.Als ich mich zuerſt zuſammenraffte, dachte er,und vor meine weltmüden Augen Etwas wie ein Ziel ſetzte, wen ſah ich vor mir, um eines guten Zwecks willen ohne Ermuthigung, ohne Beachtung gegen gemeine Hinderniſſe, die ein ganzes Heer von anerkannten Helden und Heldinnen entmuthigt hätten, mühevoll anſtreben, ein ſchwaches Mädchen? Als ich meine ein falſches Ziel wählende Liebe zu erobern und gegen den Mann, der glücklicher war als ich, großmüthig zu ſein ver⸗ ſuchte, obgleich er es vielleicht nicht erfahren oder mir mit einem freundlichen Wort danken würde, wer gab mir da das Beiſpiel von Geduld, Selbſtverleugnung, barmherziger Rück⸗ ſicht gegen Andere und großſinnigſter Liebe des Herzens? Daſſelbe arme Mädchen! Wenn ich, ein Mann mit den Vortheilen, den Mitteln und den Kräften eines Mannes,