Sechsundzwanzigſtes Kapitel.
werden, daß er das Wort ergriff.„Ich erhebe keinen Ein⸗ wand, Sir,“ ſagte er,„ich führe keine Gründe gegen Sie an. Ich will Ihre Anſichten durchführen, Sir, aber unter Verwahrung.“ Mr. Rugg führte dann nicht ohne Weit⸗ ſchweifigkeit die Hauptſätze ſeiner Verwahrung an. Dieſe waren, daß die ganze Stadt, oder er könnte wol ſa⸗ gen, das ganze Land noch von der erſten Aufregung der neu⸗ lichen Entdeckung befangen wäre und daß die Erbitterung gegen die Opfer ſehr ſtark ſein würde; denn Diejenigen, welche ſich nicht hätten verführen laſſen, würden auf dieſe Opfer gewiß ausnehmend böſe ſein, weil ſie nicht ſo klug geweſen waren als ſie. Und Diejenigen, welche ſich hatten verführen laſſen, würden gewiß Entſchuldigungen und Gründe für ſich finden, die ſie aber gewiß bei den andern Leidens⸗ gefährten ganz und gar vermiſſen würden; ganz zu ſchweigen von der großen Wahrſcheinlichkeit, daß ſich jedes einzelne Opfer in ſeiner heftigen Entrüſtung überreden würde, wie er ohne das Beiſpiel aller andern Opfer ſich gar nicht hätte in dieſe Falle locken laſſen. Daß eine Erklärung, wie ſie Clennam geben wollte, zu einer ſolchen Zeit einen Sturm der Feindſchaft auf ſein Haupt herabziehen würde, der es ganz unmöglich machte, auf Nachſicht bei den Gläubigern oder Einſtimmigkeit unter ihnen zu rechnen, und ihn als einſame Zielſcheibe einem ungeregelten Kreuzfeuer ausſetzte, welches ihn gewiß von einem halbes Dutzend Seiten auf einmal verderben würde.
Darauf bemerkte Clennam blos, daß, die Richtigkeit des


