20 Dreiundzwanzigſtes Kapitel.
„Affery, ich will wiſſen, was hier vorgeht; ich muß eini⸗ ges Licht über die Geheimniſſe dieſes Hauſes haben.“
„Ich will's Ihnen ſagen, Arthur,“ unterbrach ſie ihn, „allerlei Geräuſch iſt das Geheimniß, Rauſchen und Umher⸗ ſchleichen, Erbeben, Schritte über und Schritte unter uns.“
„Aber das ſind nicht ſämmtliche Geheimniſſe.“ 1
„Ich weiß nicht,“ ſagte Affery.„Fragen Sie mich weiter nicht. Ihre alte Liebſte iſt nicht weit und ſie ſchwatzt's aus.“
Seine alte Liebſte, die in der That ſo nahe war, daß ſie ſich als ein ſehr ſubſtanzieller Winkel von 45 Graden in großer Erregtheit an ihn lehnte, miſchte ſich hier ein, um Mrs. Affery mit größerer Ernſthaftigkeit als Klarheit des
Ausdrucks zu verſichern, ſie werde nichts, was ſie hörte, weiter ſagen, ſondern ein unverbrüchliches Schweigen darüber be⸗ obachten,„wenn auch nur Arthurs wegen— obgleich viel zu familiär und faſt undelikat zu nennen, Doyce und Clen⸗ nams wegen.“
„Ich bitte Sie inſtändigſt, Affery, Sie, eine der Weni⸗ gen angenehmen Jugenderinnerungen, die ich habe, um meiner Mutter willen, um Ihres Mannes willen, um mei⸗ ner ſelbſt, um unſerer Aller willen. Ich bin überzeugt, Sie können mir Etwas über das Hierſein dieſes Mannes ſagen, wenn Sie wollen.“
„Nun, ſo will ich Ihnen ſagen, Arthur,“ entgegnete Af⸗ fery—„Jeremiah kommt?“
„Nein, er iſt's nicht! Die Thür ſteht noch offen und er iſt noch draußen und ſpricht mit Jemand.“


