Teil eines Werkes 
9. Th. (1857)
Entstehung
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Mrs. Affery gibt ein bedingtes Verſprechen ꝛc.

„Warum fürchten Sie ſich?“ „Weil das Haus voller Geheimniſſe und Räthſel iſt; weil ſo Viel geziſchelt und berathſchlagt wird; weil man oft ſo ſeltſames Geräuſch hört. Ich kenne kein anderes ſolches Haus. Ich ſterbe dran, wenn Jeremiah mich nicht vorher erwürgt. Was ich erwarte.“

„Ich habe hier nie ein Geräuſch gehört, das zu erwähnen der Mühe werth wäre.“

„O! aber Sie würden zu Viel hören, wenn Sie in dem Hauſe wohnten und darin herum gehen müßten, wie ich,“ ſagte Affery;„und Sie würden merken, daß das Geräuſch ſo ſehr der Rede werth wäre, daß es Ihnen vorkäme, Sie müßten faſt platzen, weil Sie nicht davon reden dürften. Hier iſt Jeremiah! Sie machen noch, daß er mich todt⸗ ſchlägt.“

„Meine gute Affery, ich erkläre Ihnen feierlich, daß ich den gelben Schein von der offenen Thür auf der Hausflur ſehe und Sie würden ihn auch ſehen, wenn Sie die Schürze von Ihrem Geſicht wegnehmen wollten.“

„Nein, das darf ich nicht,“ ſagte Affery,„das getraue ich mir nie, Arthur. Ich decke mir immer die Augen zu, wenn Jeremiah nicht dabei iſt und manchmal ſogar, wenn er da iſt.“

„Er kann die Thür nicht zumachen, ohne daß ich es ſehe,“ ſagte Arthur.„Sie ſind bei mir ſo ſicher, als wenn er fünfzig Meilen weit weg wäre.“

(„Ich wollte, er wäre es!“ rief Affery aus.) 2*

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