Mrs. Affery gibt ein bedingtes Verſprechen ꝛc. 15
Nachdem Flora der Unſicherheit des menſchlichen Lebens den Tribut eines Seußzers gezahlt hatte, ſchnurrte ſie weiter.
„Nicht daß zu irgend einer Zeit,“ fuhr ſie fort,„ſein ſchlimmſter Feind hätte ſagen können es ſei ein freundliches Haus denn dazu war es nie gemacht aber immer voll von romantiſchem Effekt und immer noch erinnert ſich voll Zärt⸗ lichkeit die Seele an einen Tag in der Jugend ehe noch das Urtheil reif war wo Arthur— kann es mir nicht ab⸗ gewöhnen— Mr. Clennam— nich hinunter in eine un⸗ benutzte Küche nahm die ſchrecklich modrig roch und mir vorſchlug mich dort lebenslang zu verſtecken und mich mit dem zu ſpeiſen was er von ſeinem Eſſen verſtecken konnte, wenn er in den Ferien nicht zu Hauſe war und mit trockenem Brod wenn er in Ungnade war was in jener ſchönen ſeli⸗ gen Zeit nur zu häufig war würde ich wol beſchwerlich fallen oder zu Viel verlangen wenn ich um Erlaubniß bitte mir dieſe Scenen zurückrufen und das Haus beſehen zu dürfen!“
Mrs. Clennam gab mit gezwungener Huld zu erkennen, daß das ganze Haus ihr offen ſtehe. Flora ſtand auf und forderte Arthur mit einem Blick auf, ſie zu begleiten.„Ge⸗ wiß,“ ſagte er laut;„und Affery wird uns wol leuchten.“
Affery entſchuldigte ſich noch mit„verlangen Sie nichts von mir!“ als Mr. Flintwinch ihren Einreden mit den Wor⸗ ten ein Ende machte„warum nicht? Affery, was haſt Du nur, Weib? Warum nicht, Du Gans!“ Auf dieſe Vorſtel⸗ lung verließ ſie ungern ihre Ecke, legte die Toaſtgabel ihrem


