Mrs. Affery gibt ein bedingtes Verſprechen ꝛc. 13
den menſchlichen Unternehmungen zu ſein, nur bis in das ſehr zweifelhafte und vorläufige Stadium zu kommen, ſich an ſie zu wenden. So vollſtändig ſtand ſie unter dem Ge⸗ bote der beiden Geſcheidten, ſo ſyſtematiſch behielt die Eine oder der Andere von Beiden ſie beſtändig im Auge und ſo ſehr fürchtete ſie ſelbſt, im Hauſe herumzugehen, daß jede Gele⸗ genheit, mit ihr allein zu ſprechen, von vorn herein abge⸗ ſchnitten zu ſein ſchien. Außerdem hatte Mrs. Affery auf irgend eine Weiſe(daß die nachdrücklichen Beweisführungen ihres Eheherrn am meiſten dazu beigetragen hatten, war nicht ſchwer zu errathen) eine ſo lebhafte Ueberzeugung von der Gefahr erlangt, überhaupt Etwas unter irgend welchen Verhältniſſen zu ſagen, daß ſie die ganze Zeit über in einer Ecke geblieben war, vor jeder Annäherung durch den ſym⸗ boliſchen Dreizack bewahrt, und ſo oft Flora oder ſelbſt der flaſchengrüne Patriarch an ſie ein paar Worte richteten, hatte ſie wie eine Stumme die Unterhaltung mit der Toaſtgabel parirt.
Nach verſchiedenen mißlungenen Verſuchen, Affery zu bewegen, ihn anzuſehen, während ſie den Tiſch abräumte und das Theeſervice auswuſch, fiel Arthur auf ein Auskunfts⸗ mittel, welches Flora in Anregung bringen konnte. Er flüſterte ihr daher zu:
„Könnten Sie wol ſagen, Sie möchten ſich gern ein⸗ mal das Haus beſehen?“
Die arme Flora hörte die geflüſterten Worte mit der größten Wonne, denn ſie war immer von der zitternden Er⸗


