Teil eines Werkes 
8. Th. (1857)
Entstehung
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Wer reitet dieſes Wegs ſo ſpät? 145

nahme bei der Hand, da er raſch auf dem Geſichte ſeines Compagnons las,daß ich Ihre Erfindung aufgebe.

Das iſt die Bitte und Sie wiſſen es, ſagte Doyce.

Dann ſage ich, nein. Ich ſage beſtimmt, nein. Jetzt, wo ich einmal angefangen habe, will ich einen deutlichen Grund, eine verläßliche Darlegung, Etwas, was wie eine wirkliche Antwort iſt, von dieſen Leuten haben.

Sie bekommen ſie nicht, entgegnete Doyce kopfſchüt⸗ telnd.Ich gebe Ihnen mein Wort darauf, Sie bekommen ſie nicht.

Wenigſtens will ich es verſuchen, ſagte Clennam.Das Verſuchen kann mir nicht ſchaden.

Davon bin ich nicht ſo feſt überzeugt, entgegnete Doyce und legte ihm die Hand überredend auf die Achſel.Es hat mir geſchadet, mein Freund, es hat mich alt, gemacht, mich geärgert, mich getäuſcht. Es thut Niemanden gut, wenn ſeine Geduld erſchöpft wird und er glaubt, Unrecht leiden zu müſſen. Ich glaube ſelbſt jetzt ſchon, daß das nutzloſe Warten auf immer neue Verzögerungen und Aus⸗ flüchte Sie etwas weniger elaſtiſch gemacht hat, als Sie frü⸗ her waren.

Familienſorgen mögen dabei ihren Antheil haben, ſagte Clennam,aber keine Quälereien von Amts wegen. Noch nicht. Ich bin noch nicht verwundet.

Alſo wollen Sie meine Bitte nicht gewähren?

Gewiß nicht, ſagte Clennam.Ich würde mich ſchä⸗ Klein Dorrit. VIII. 10