Teil eines Werkes 
7. Th. (1857)
Entstehung
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Die Träume von Mrs. Flintwinch mehren ſich. 61

mögen, wenn ich Herr in dieſem Hauſe wäre, ſo würde ich keine Zeit verlieren, Ihnen die Außenſeite zu zeigen.

Aber Du biſt nicht Herr hier, ſagte ſeine Mutter, ohne ihn anzuſehen.Zum Unglück für die Befriedigung Deiner unverſtändigen Leidenſchaft biſt Du nicht Herr hier, Arthur

Ich mache keinen Anſpruch darauf, Mutter. Wenn ich Etwas an dem Benehmen dieſer Perſon hier im Hauſe aus⸗ zuſetzen habe und zwar ſo viel, daß ich ihn gewiß hier nicht dulden würde, wenn ich Etwas hier zu ſagen hätte, ſo thue ich es Ihretwegen.

Im Falle Etwas einzuwenden wäre, könnte ich es ſelbſt thun, gab ſie zurück.Und natürlich würde ich es thun.

Der Gegenſtand ihres Streits, der ſich geſetzt hatte, lachte laut und ſchlug ſich mit der Hand auf den Schenkel.

Du haſt kein Recht, ſagte Mrs. Clennam, immer auf Blandois bedacht, obgleich ſie die Worte an ihren Sohn richtete,zum Nachtheil eines Herrn(am allerwenigſten eines Herrn aus einem fremden Lande) zu reden, weil er Deinem Maßſtab nicht entſpricht, oder ſein Benehmen nicht nach Deinen Anſichten einrichtet. Es iſt möglich, daß der Herr aus ähnlichen Gründen gegen Dich Viel zu ſagen hat.

Ich hoffe das, entgegnete Arthur.

Der Herr, fuhr Mrs. Clennam fort,brachte uns bei einer frühern Gelegenheit einen Empfehlungsbrief von hoch⸗ geachteten Correſpondenten. Ich weiß nicht im Mindeſten, was der Zweck des gegenwärtigen Beſuchs des Herrn iſt.