Teil eines Werkes 
6. Th. (1856)
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

ſagte Gowan lachend, nachdem er es ſehr anmuthig aufge⸗ nommen,ich bin neu im Handwerk und nicht erfahren in ſeinen Geheimniſſen. Ich glaube, ich ſollte Sie in verſchie⸗ denem Lichte betrachten, Ihnen ſagen, daß Sie ein vortreff⸗ licher Gegenſtand ſind, und mir überlegen, wann ich hinrei⸗ chend Muße haben werde, mich mit der nothwendigen Be⸗ geiſterung dem ſchönen Bilde zu widmen, welches ich aus Ihnen zu machen beabſichtige. Ich gebe Ihnen die Verſiche⸗ rung, und er lachte wieder,mir iſt ganz, als wäre ich ein Verräther im Lager jener lieben, begabten, guten, wackern Jungen, meiner Collegen in der Kunſt, weil ich den Hokus⸗ pokus nicht beſſer mache. Aber ich bin nicht dazu erzogen, und jetzt iſt es zu ſpät, es zu lernen. Nun ſteht die Sache ſo; ich bin ein ſehr ſchlechter Maler, aber nicht viel ſchlechter als ſie im Allgemeinen ſind. Wenn Sie Luſt haben, ſo ein hundert Guineen wegzuwerfen, ſo bin ich ſo arm, wie ein armer Verwandter von vornehmen Leuten gewöhnlich zu ſein pflegt, und ich werde Ihnen ſehr verbunden ſein, wenn Sie das Geld auf mich wegwerfen wollen. Ich werde mein Beſtes thun für das Geld, und wenn das Beſte ſchlecht ſein ſollte, je nun, ſelbſt dann haben Sie wahrſcheinlich ein ſchlechtes Bild mit einem kleinen Namen dazu ſtatt eines ſchlechten Bildes mit einem großen Namen dazu.

Dieſer Ton war zwar nicht, was er erwartet, gefiel indeß im Ganzen Mr. Dorrit merkwürdig gut. Er zeigte, daß der Herr, von vornehmer Verwandtſchaft und kein bloßer Arbei⸗ ter, ſich ihm verpflichtet fühlen würde. Er drückte ſeine Be⸗