10 Erſtes Kapitel.
einander gleichgültig an und warteten auf das Abendeſſen. Nur einer unter ihnen, einer der Herren, die zu der aus Dreien beſtehenden Geſellſchaft gehörten, machte Anſtalten, eine Unterhaltung zu eröffnen. Indem er ſeine Angel nach der Hauptperſon der wichtigen Geſellſchaft auswarf, während er ſich an ſeine eignen Begleiter wendete, bemerkte er in einem Tone, welcher die ganze Geſellſchaft einſchloß, wenn ſie ſich einſchließen laſſen wollte, daß es ein langer Tag ge⸗ weſen und daß ihm um die Damen bange ſei. Daß er fürchte, eine der jungen Damen ſei nicht ſtark und nicht an's Reiſen gewöhnt und ſei ſchon vor zwei, drei Stunden zu ſehr an⸗ gegriffen geweſen. Daß er von ſeiner Stellung in der Nach⸗ hut bemerkt habe, daß ſie auf ihrem Maulthiere geſeſſen habe, als ob ſie erſchöpft ſei. Daß er ſich zwei oder drei Mal ſpäter die Ehre gegeben, ſich bei einem der Führer, als er zurückgeblieben, zu erkundigen, wie es mit der jungen Dame ſtünde. Daß er entzückt geweſen, zu erfahren, ſie ſei wieder gekräftigt und es ſei nur ein vorübergehendes Un⸗ wohlſein geweſen. Daß er ſich der zuverſichtlichen Erwartung hingäbe(etzt hatte er ſich der Augen der Hauptperſon ver⸗ ſichert und redete ſie an) es möge ihm geſtattet ſein, ſeine Hoffnung auszuſprechen, daß ſie ſich jetzt nicht übler befinde, und daß ſie es nicht bedauern würde, die Wallfahrt unter⸗ nommen zu haben.
„Bin Ihnen ſehr verbunden, Sir,“ erwiderte die Haupt⸗ perſon,„meine Tochter hat ſich völlig erholt und hat großes Intereſſe genommen.“
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