Teil eines Werkes 
5. Th. (1856)
Entstehung
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132 Fünfunddreißigſtes Kapitel.

wieder und gelangte endlich mit Clennam aus dem Hauſe und nahm eine Kutſche nach dem Marſhalſea.

Es war eine ſeltſame träumeriſche Fahrt durch die alten verräucherten Straßen durchwebt mit der Empfindung aus ihnen emporgehoben zu ſein in eine luftige Welt des Reich⸗ thums und der Pracht. Als Arthur ihr ſagte, daß ſie bald in ihrem eignen Wagen durch ſehr verſchiedene Scenen fah⸗ ren würde, wo alle dieſe wohlbekannten Erfahrungen dahin⸗ geſchwunden ſein würden, ſah ſie erſchrocken aus. Aber als er ihren Vater an ihre Stelle ſetzte und ihr erzählte, wie er in ſeinem Wagen fahren und wie groß und vornehm er ſein würde, floſſen ihr Thränen auf Thränen der Freude und des unſchuldigen Stolzes über die Wangen. Da Arthur ſah, daß das Glück, das ihre Seele wirklich zu fühlen vermochte, blos auf ihn hinſtrahlte, ſo blieb er dabei, ihr dieſe einzige Geſtalt vor Augen zu halten, und ſo fuhren ſie in heiterer Stimmung durch die ärmlichen Straßen in der Umgebung des Gefängniſſes, um ihm die große Nachricht zu bringen.

Als Mr. Chivery, der gerade die Wache hatte, ſie in die Loge ließ, ſah er ein Etwas in ihren Geſichtern, was ihn mit Staunen erfüllte. Er ſah ihnen nach, als ſie in das Ge⸗ fängniß eilten, wie wenn er bemerkt, daß ſie jedes von einem Geſpenſt begleitet zurückgekommen wären. Zwei oder drei Collegiaten, an denen ſie vorübergingen ſahen ihnen eben⸗ falls nach und bildeten, indem ſie bald darauf mit Mr. Chivery zuſammentrafen, eine kleine Gruppe auf den Stufen zur Loge, in deren Mitte ſich bald darauf ganz von ſelbſt ein