26 Dreißigſtes Kapitel. ein wenig zurückzuziehen.„Sie iſt eine merkwürdige Frau. Große Tapferkeit— große Seelenſtärke“.
„Sie müſſen ſehr glücklich geweſen ſein“, ſagte Blan⸗ dois.
„Wer?“ fragte Mr. Flintwinch, indem er ſich wieder nach ihm hinſchraubte.
Mr. Blandois deutete mit ſeinem rechten Zeigefinger nach dem Krankenzimmer und mit ſeinem linken Zeigefinger nach dem Portrait, und indem er dann ſeine Arme in die Hüften ſtemmte und die Beine weit auseinanderſpreizte, ſah er Mr. Flintwinch lächelnd an, wobei die Naſe vorrückte und der Schnurrbart ſich zurückzog.
„Vermuthlich ſo glücklich als die meiſten andern Ehe⸗ leute“, erwiderte Mr. Flintwinch.„Ich kann's nicht ſagen. Ich weiß es nicht. Es gibt Geheimniſſe in allen Familien“.
„Geheimniſſe!“ ſchrie Mr. Blandois haſtig.„Sagen Sie's noch einmal, mein Sohn“.
„Ich ſage“, erwiderte Mr. Flintwinch, gegen den er ſo
plötzlich angeſchwollen war, daß Mr. Flintwinch's Geſicht faſt
gegen ſeine weitausgedehnte Bruſt ſtieß.„Ich ſage, es gibt Geheimniſſe in allen Familien.“
„Ja wol“, rief Jener, indem er ihn auf beide Schultern klopfte und ihn hin und herſchob.„Haha, da haben Sie recht. Ja wol gibt's deren. Geheimniſſe? Donnerwetter! In manchen Familien hat der leibhaftige Teufel ſeine Ge⸗ heimniſſe, Mr. Flintwinch. Damit und nachdem er Mr. Flintwinch wiederholt auf beide Schultern geklopft, als ob er


