Das Wort eines Gentleman. 15
Herabziehen ſeiner Augenbrauen,„ich bete Ihr Geſchlecht an, allein ich bin nicht verheirathet— war es niemals.“
Miſtreß Affery, welche am Tiſche neben ihm ſtand und den Thee einſchenkte, warf in ihrem Traumzuſtande zufällig einen Blick auf ihn, als er dieſe Worte ſagte, und es war ihr, als entdeckte ſie in ſeinen Augen einen Ausdruck, welcher ihre eignen Augen ſo anzog, daß ſie ſie nicht wegwenden konnte. Die Wirkung dieſer Einbildung war, daß ſie ihn mit der Theekanne in der Hand anſtarrte und immerfort anſtarrte, was nicht blos ſie, ſondern augenſcheinlich auch ihn und durch ſie beide auch Mrs. Clennam und Mr. Flintwinch ſehr unruhig machte. So vergingen einige äußerſt unbehagliche Augenblicke, wo ſie Alle einander verwirrt anſtarrten, ohne zu wiſſen, weshalb.
„Affery“, ſagte ihre Herrin zuerſt,„was iſt mit Dir?“
„Ich weiß nicht“, ſagte Miſtreß Affery, indem ſie ihre freie linke Hand nach dem Beſucher ausſtreckte.„Ich bin's nicht. Er iſt's!“
„Was meint dieſes gute Weib?“ ſchrie Mr. Blandois, indem er blaß und roth wurde und ſich langſam mit einem ſolchen Blicke tödtlichen Zorns erhob, daß es erſtaunlich ab⸗ ſtach gegen die milde Form ſeiner Worte.„Wie iſt es mög⸗ lich, dieſes gute Geſchöpf zu verſtehen?“
„Es iſt nicht möglich“, ſagte Mr. Flintwinch, indem er ſich haſtig nach dieſer Gegend hinkehrte.„Sie weiß nicht, was ſie meint. Sie iſt blödſinnig, eine verrückte Perſon. Sie ſoll ein Doſis haben, ſie ſoll eine ſolche Doſis haben!


