Das Wort eines Gentleman. 13
einem Aſchenhügel, der Keſſel und der Geruch von ſchwarzer Farbe— Alles ſo wie es ſeit fünfzehn Jahren geweſen.
Mr. Flintwinch ſtellte den Herrn vor, welcher der Für⸗ ſorge von Clennam und Co. empfohlen war. Mrs. Clen⸗ nam, welche den Brief vor ſich liegen hatte, nickte mit dem Kopfe und bat ihn ſich zu ſetzen. Sie ſahen ſich einander ſehr genau an. Das war blos natürliche Neugier.
„Ich danke Ihnen, Sir, daß Sie an eine gebrechliche Frau wie ich bin gedacht haben. Wenige, welche in Geſchäf⸗ ten hierherkommen, gedenken Jemandes, der ſo entfernt von der Beobachtung lebt. Es würde thöricht ſein zu erwarten, daß dies geſchähe. Aus den Augen aus dem Sinn. Wenn ich dankbar für die Ausnahme bin, ſo klage ich doch nicht über die Regel“.
Mr. Blandois ſagte in ſeiner vornehmſten Art, er fürchte ſie geſtört zu haben, indem er ſich unglücklicherweiſe zu einer ſo unerwarteten Stunde vorgeſtellt. Er habe ſich deshalb ſchon beſtens entſchuldigt gegen Mr.— er bäte um Ent⸗ ſchuldigung er habe nicht die ausgezeichnete Ehre, den Namen des Herrn—
„Mr. Flintwinch ſteht ſchon ſeit vielen Jahren mit dem Hauſe in Verbindung.“
Mr. Blandois war Mr. Flintwinchs allerunterthänigſter Diener. Er erſuchte Mr. Flintwinch, die Verſicherung ſeiner tiefſten Hochachtung entgegenzunehmen.
„Da mein Mann geſtorben iſt“, ſagte Mrs. Clennam, „und mein Sohn einen andern Beruf ergriffen hat, ſo hat


