Teil eines Werkes 
5. Th. (1856)
Entstehung
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Das Wort eines Gentleman. 5

Jeremiah ſtand in ſeiner Lieblingsſtellung. Der lächelnde Mr. Blandois, der ſeinen Mantel öffnete, um ſeine Hand in ſeine Bruſttaſche zu ſtecken, hielt inne, um mit einem Lächeln in ſeinen blitzenden Augen, die, wie es Mr. Flintwinch vor⸗ kam, zu nahe bei einander ſtanden, zu ſagen:

Sie gleichen ſo ſehr einem Freunde von mir! Nicht ſo ganz und gar derſelbe, wie ich glaubte, als ich Sie im Dunkeln auf einen Augenblick wirklich für denſelben nahm, wofür ich mich entſchuldigen ſollte; erlauben Sie mir dies zu thun; Bereitwilligkeit, meine Irrthümer einzugeſtehen, iſt, wie ich hoffe, ein Theil der Aufrichtigkeit meines Charakters aber doch, ungewöhnlich ähnlich.

In der That? ſagte Jeremiah ſtöckiſch.Aber ich habe durchaus keinen Brief von irgendwoher erhalten, der mir die Ankunft irgend Jemandes mit Namen Blandois mittheilte.

Wirklich nicht, ſagte der Fremde.

Wirklich nicht, ſagte Jeremiah.

Mr. Blandois, nichts weniger als außer Faſſung über dieſe Vernachläſſigung auf Seiten der Correſpondenten des Hauſes Clennam und Co., nahm ſein Taſchenbuch aus ſeiner Bruſttaſche, wählte einen Brief aus dieſem Behältniß und händigte ihn Mr. Flintwinch ein.Ohne Zweifel ſind Sie wohlbekannt mit der Handſchrift. Vielleicht ſpricht der Brief für ſich ſelbſt und erfordert keine vorläufige Benachrichtigung. Sie ſind ein viel competenterer Richter in ſolchen Angelegen⸗ heiten, als ich. Es iſt ein Unglück, nicht ſo ſehr ein Geſchäfts⸗