Teil eines Werkes 
5. Th. (1856)
Entstehung
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2 Dreißigſtes Kapitel.

geträumt, Madamchen! Was ſoll das? Wer iſt er? Was hat das zu bedeuten? Heraus damit oder ich erwürge Dich! Das iſt die einzige Wahl, die ich Dir laſſe.

Geſetzt, Miſtreß Affery hätte in dieſem Augenblicke irgend die Macht zu wählen beſeſſen, ſo war ihre Wahl entſchieden, ſich erwürgen zu laſſen; denn ſie antwortete auf dieſe Beſchwö⸗ rung nicht, ſondern ergab ſich, indem ſie mit ihrem ſeiner Hülle beraubten Haupte heftig nach vorn und hinten nickte, in ihre Strafe. Der Fremde indeß ſchlug ſich, indem er mit der Miene des galanten Mannes ihre Haube aufhob, ins Mittel.

Erlauben Sie mir, ſagte er, indem er die Hand auf die Schulter Jeremiahs legte, welcher innehielt und ſein Opfer losließ.Danke Ihnen. Entſchuldigen Sie mich. Gatte und Gattin, wie ich aus dieſem ſcherzhaften Spiele ſehe. Haha, ſtets angenehm, zu ſehen, wie dieſes Verhältniß ſich ſcherzhaft ausprägt. Hören Sie. Darf ich daran erinnern, daß oben im Dunkeln Jemand mit Energie ſeinen Wunſch an den Tag legt, zu wiſſen, was hier vorgeht?

Dieſe Anſpielung auf Mrs. Clennams Stimme erinnerte Mr. Flintwinch an ſeine Pflicht. Er ſchritt in das Vorhaus und ſchrie die Treppe hinauf:Alles in der Ordnung! Ich bin hier, und Affery kommt eben mit Ihrem Lichte. Dann ſagte er zu dem letztern Frauenzimmer, welches verblüfft ſeine Haube aufſetzte:Hinaus mit Dir und die Treppe hinauf! Dann wendete er ſich zu dem Fremden und ſagte zu ihm:Nun, Sir, was ſteht zu Ihren Dienſten?