Dreisaigstes Kapitel. Das Wort eines Sentleman.
Als Mr. und Mrs. Flintwinch im Zwielicht auf die Thür des alten Hauſes zukeuchten, Jeremiah Affery hart auf den Ferſen, fuhr der Fremde zurück.„Schwerenoth!“ rief er aus.„Wie ſind Sie hierher gerathen.“
Mr. Flintwinch, an den dieſe Worte gerichtet waren, ver⸗ wunderte ſich ganz ebenſo ſehr als der Fremde. Er blickte ihn⸗ mit ſprachloſem Staunen an, er ſah ſich ſelbſt über die Schul⸗ ter, als erwarte er Jemand zu ſehen, von dem er nicht gewußt, daß er hinter ihm ſtehe, er ſchaute wieder den Fremden an, in ſprachloſer Verlegenheit in Betreff deſſen, was er meine, er ſah auf ſeine Frau, um eine Erklärung zu erhalten, und da er keine empfing, warf er ſich auf ſie und ſchüttelte ſie ſo kräftig ab, daß ihr die Haube vom Kopfe flog, indem er dazu mit ingrimmigem Spott zwiſchen den Zähnen ſagte:„Affery, mein Weibchen, Du mußt eine Doſis haben, mein Weibchen! Das iſt einer von Deinen Streichen! Haben wieder mal
Klein Dorrit. V. 1


