Teil eines Werkes 
4. Th. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Mrs. Flintwinch fährt fort zu träumen. 163

len Sie ſo gut ſein, mich mit dieſem Genius zuſammenzu⸗ bringen? Er hielt die Thür in ſeiner Hand, als ob er voll⸗ ſtändig bereit wäre, ſie wieder auszuſchließen, wofern ſie Nein ſagte. 3

Sagen Sie nur aber nichts von der Thür und mir, flüſterte Affery.

Nicht ein Wort.

Und begeben Sie ſich nicht weg von hier und ſprechen Sie nicht, wenn ſie ruft, während ich um die Ecke laufe.

Madame, ich werde ſtillſtehen wie ein Steinbild.

Affery hegte eine ſo lebhafte Furcht, daß er ſich heimlich hinaufſchleichen werde in dem Augenblick, wo ſie den Rücken gewendet, daß ſie, nachdem ſie ihm aus den Augen geeilt, nach dem Thorwege zurückkehrte, um nach ihm zu lauſchen. Da ſie ihn noch immer auf der Schwelle ſtehen ſah und zwar mehr außer, als in dem Hauſe, als ob er keine Liebe zur Fin⸗ ſterniß und keinen Wunſch hegte, ihre Geheimniſſe kennen zu lernen, flog ſie in die nächſte Straße und ſchickte eine Bot⸗ ſchaft in das Gaſthaus zu Mr. Flintwinch, welcher ſofort herauskam. Indem die Beiden zurückkehrten die Dame voraus und dann Mr. Flintwinch, beſeelt von der Hoffnung, ſie abſchütteln zu können, bevor ſie in's Haus gelangte ſahen ſie den Herrn auf derſelben Stelle im Dunkeln ſtehen und hörten die heftige Stimme der Mrs. Clennam aus ihrer Stube rufen:Wer iſt das? Was iſt das? Warum ant⸗ wortet Niemand? Wer iſt denn das da unten!