Teil eines Werkes 
4. Th. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

162 Neunundzwanzigſtes Kapitel.

genblicklich ſeine Hand am Schubfenſterchen und ſchob es empor. Als er ſein Bein in die Stube ſchob und ſich nach ihr umblickte, ſahen ſeine Augen ſo unheimlich aus, daß ſie, indem es ihr plötzlich kalt über den Rücken lief, dachte, was ſie nun wol thun könnte, ihn zu hindern, wenn er ſtracks hinaufginge und die Kranke ermordete.

Glücklicherweiſe hatte er keine ſolche Abſicht, denn er erſchien im Augenblick wieder in der Hausthür.Nun, meine liebe Madame, ſagte er, als er ſeinen Mantel zu⸗ rück nahm und ihn umwarf,wenn Sie nur die Güte haben wollten was der Teufel iſt das?

Das ſeltſamſte Geräuſch von der Welt. Augenſcheinlich ganz in der Nähe nach dem eigenthümlichen Stoße, den es der Luft mittheilte, aber gedämpft, als ob es in weiter Ferne wäre. Ein Zittern, ein Rumpeln, und ein Fall von irgend einem leichten und trockenen Gegenſtande.

Was der Teufel iſt es?

Ich weiß nicht, was es iſt, aber ich habe dem Aehn⸗ liches wieder und immer wieder gehört, ſagte Affery, welche ſeinen Arm ergriffen hatte.

Er konnte kaum ein muthiger Mann ſein, ſo dachte ſelbſt ſie in ihrem träumeriſchen Auffahren und Erſchrecken; denn ſeine bebenden Lippen waren farblos geworden. Nachdem er noch einige Augenblicke hingelauſcht, that er, als ob er ſich nichts draus machte.

Bah! Nichts! Nun, meine liebe Madame, mir iſt, als hätten Sie von einer gewiſſen klugen Perſon geſprochen. Wol⸗