Niemands Verſchwinden. 137
ſofort wiſſen zu laſſen, und daß, wenn er in der Zwiſchenzeit ſo freundlich ſein wolle, ſie mit den Fonds zu verſehen, die dazu erforderlich ſeien, um eine gewiſſe durchaus neue Art von Pumpen zur Vollendung zu bringen, ſich für die Menſch⸗ heit die glücklichſten Reſultate ergeben würden.
Mr. Meagles und ſeine Familie hatten unter dem ver⸗ einigten Einfluſſe dieſer entmuthigenden Umſtände zögernd begonnen, Tattycoram als unwiederbringlich verloren zu be⸗ trachten, als die neue thätige Firma Doyce und Clennam in ihrer Eigenſchaft als Privatperſonen eines Samstags hinun⸗ terfuhr, um bis Montag in dem Landhauſe zu verweilen. Der ältere Compagnon nahm einen Wagen, der jüngere Compagnon nahm ſeinen Spazierſtock.
Ein ruhiger Sommerſonnenuntergang ſtrahlte ihn an, als er ſich dem Ende ſeines Ganges näherte und durch die Wieſen am Flußufer ging. Er empfand jenes Gefühl des Friedens und der Erleichterung von Sorgen, welches die Stille des Landes in der Bruſt von Städtebewohnern er⸗ weckt. Alles, was er ſah, war lieblich und friedenvoll. Das dichte Laub der Bäume, das üppige Gras, mit welchem wilde Blumen wechſelten, die kleinen grünen Inſeln im Strome, die Beete von Schilf, die Waſſerlilien, die auf der Oberfläche des Fluſſes ſchwammen, die fernen Stimmen in Booten, welche wie Muſik auf dem gekräuſelten Waſſer und der Abend⸗ luft zu ihm getragen wurden, ſprachen alleſammt von Ruhe. In dem gelegentlichen Aufſchnellen eines Fiſches, dem Auf⸗ klatſchen eines Ruders, dem Zwitſchern eines noch nicht zu


