14 Dreiundzwanzigſtes Kapitel.
Mr. Clennam— wenn ich es weiß und Sie es wiſſen und es nicht in Abrede ſtellen können.“
„Aber ich ſtelle es wirklich in Abrede, Flora. Ich würde Ihnen in Kurzem einem freundſchaftlichen Beſuch gemacht haben.“
„Ah!“ ſagte Flora, den Kopf zurückwerfend.„Ich glau⸗ be!“ und wieder warf ſie ihm einen der alten Blicke zu.„Sei dem aber wie ihm wolle, als Pancks uns das erzählte, ent⸗ ſchloß ich mich, mit Mr. Fs Tante herzukommen und Sie zu beſuchen, weil, als Papa— was vordem geſchah— zufäl⸗ lig ihren Namen erwähnte und ſagte, daß Sie ſich für ſie intereſſirten, ſo ſagte ich gleich: Lieber Himmel, warum ſie nicht hier haben, ſtatt es aus dem Hauſe zu geben, wenn was zu thun iſt!“
„Wenn Sie ſagen: ſie,“ bemerkte Clennam, jetzt ziem⸗ lich verblüfft,„meinen Sie da Mr. Fs—“
„Ei du meine Güte, Arthur— Doyce und Clennam wirklich leichter mit meinen alten Erinnerungen zu vereinigen — wer hat denn jemals gehört, daß Mr. Fs Tante auf Ta⸗ gelohn nähen geht?“
„Auf Tagelohn nähen geht! Sprechen Sie von Klein Dorrit?“
„Ei ja freilich!“ erwiderte Flora,„und von allen ſelt⸗ ſamen Namen, die ich im Leben gehört habe, iſt's der ſelt⸗
ſamſte, wie ein Platz draußen auf dem Lande mit'ner Chauſ⸗
ſee, oder ein Lieblingspferdchen oder Schiffchen, oder ein Vogel, oder ſo was aus dem Samenladen, das in einen


