Teil eines Werkes 
3. Th. (1856)
Entstehung
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156 Zweiundzwanzigſtes Kapitel.

welchen ſie ihn, abgeſehen von ihrer eignen Individualität, intereſſirt und der ſtarke Unterſchied zwiſchen ihr und ihrer Umgebung nicht mit dieſer ihm neu vorgelegten Idee ver⸗ einigen und waren entſchloſſen, ſich damit vereinigen zu laſſen.

Er ſagte der würdigen Mrs. Chivery, nachdem er dieſe Dinge bei ſich überlegt hatte er that dieß eigentlich ſchon als ſie noch ſprach daß man ſich auf ihn verlaſſen könne, er werde zu allen Zeiten ſein Aeußerſtes thun, Miß Dorrit's Glück zu befördern und den Wünſchen ihres Herzens zur Erfüllung zu helfen, wenn es in ſeiner Macht ſtünde, es zu thun und wenn er entdecken könnte, welcher Art ſie wären. Zu gleicher Zeit warnte er ſie vor unberechtigten Annahmen nach dem bloßen Schein, legte ihr ſtrenges Schweigen und Geheimhalten auf, damit Miß Dorrit nicht unglücklich ge⸗ macht würde, und rieth ihr beſonders, den Verſuch zu ma⸗ chen, das Vertrauen ihres Sohnes zu gewinnen und auf dieſe Weiſe ganz ſicher zu werden, wie die Sache ſtünde. Mrs. Chivery betrachtete die letztere Vorſichtsmaßregel als überflüſſig, ſagte indeß, ſie wollte es verſuchen. Sie ſchüt⸗ telte den Kopf, als ob ihr nicht aller der Troſt geworden wäre, den ſie von dieſer Zuſammenkunft ſo zärtlich erwar⸗ tet hätte, dankte ihm aber nichtsdeſtoweniger für die Mühe, die er ſich freundlich gegeben. Sie ſchieden dann als gute Freunde und Arthur ging fort.

Da das Gedränge der Straße das Gedränge in ſeiner Seele ſtörte und die beiden Arten von Gedränge in Verwir⸗