Teil eines Werkes 
3. Th. (1856)
Entstehung
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Mr. Merdle's Uebel. 137 ſchöfliche Magnat ſagte, er freue ſich, denken zu können, daß dieſer Reichthum in die Truhen eines Herrn flöſſe, welcher ſtets geneigt geweſen ſei, die beſten Intereſſen der Geſell⸗ ſchaft wahrzunehmen.

Mr. Merdle ſelbſt kam gewöhnlich ſpät bei ſolhen Ge⸗ legenheiten als ein Mann, der noch immer in den Klauen rieſiger Unternehmungen zurückgehalten wird, wenn andre Leute ſchon ihre Zwerge für den Tag abgeſchüttelt haben. Bei dieſer Gelegenheit war er der, welcher zuletzt eintraf. Der Schatzkammermagnat ſagte, Mr. Merdle's Arbeit ſtrafte ihn ein wenig. Der biſchöfliche ſagte, er freue ſich, denken zu können, daß dieſer Reichthum in die Truhen eines Herrn flöſe, der ihn in Demuth annähme.

Puder! Es war ſo viel Puder bei der Aufwartung, daß es dem Eſſen ſeinen Geſchmack mittheilte. Puderſtaub fiel in die Gerichte, und die Braten, welche die Geſellſchaft verzehrte, würzten ſich mit dem Geſchmack von Bedienten erſter Claſſe. Mr. Merdle führte eine Gräfin zu Tiſche, welche irgendwie in dem Gehäuſe eines ungeheuren Kleides eingeſchloſſen war, zu dem ſie in einem Verhältniſſe ſtand, wie das Herzchen eines Krautkopfs zu den übergewachſenen Blättern. Wenn ein ſo gemeines Gleichniß erlaubt iſt, ſo ging das Kleid die Treppe hinab wie ein reich brocadirter Hans im Laub*), und Niemand wußte, was für ein kleines Perlönchen darin ſteckte.

2*) Im Original„Jack in the Green“. Der Verfaſſer ſpielt damit auf die Sitte der londoner Schornſteinfeger an, alljährlich am