132 Einundzwanzigſtes Kapitel.
geheurem Unternehmungsgeiſt, ein Midas ohne die Ohren, welcher alles, was er anrührte, in Gold verwandelte. Er war in allen Dingen gut, von Bankgeſchäften bis zu Bau⸗ geſchäften. Er ſaß natürlich im Parlament. Er war noth⸗ wendig Mitglied des Stadtraths. Er war Vorſitzender hier, Bevollmächtigter da, Vorſteher wieder wo anders. Der wichtigſte Mann im Staate hatte zu Leuten, die ihm einen Plan vorlegten, geſagt:„Na, was habt Ihr für ei⸗ nen Namen dazu? Habt Ihr Merdle?“ Und da die Ant⸗ wort eine verneinende war, hatte er geſagt:„dann mag ich nichts von Euch wiſſen.“
Dieſer große und glückliche Mann hatte jenen mächtigen Buſen, der ſo viel Raum erforderte, um fühllos genug da⸗ rin zu ſein, vor etwa fünfzehn Jahren mit einem Neſte von Karmoiſin und Gold verſehen. Es war kein Buſen, um darauf zu ruhen, aber es war ein prächtiger Buſen, um Juwelen daran zu hängen. Mr. Merdle bedurfte etwas, um Juwelen daran zu hängen, und ſo kaufte er ihn zu dem Zwecke. Storr und Mortimer hätten in derſelben Abſicht heirathen können.
u Wie alle ſeine andern Speculationen war auch dieſe tüchtig und erfolgreich. Die Juwelen zeigten ſich im vor⸗ theilhaftaſten Lichte. Der Buſen lenkte, wenn er ſich mit dei auf ihit ausgeſtellten Juwelen in der Geſellſchaft be⸗ wogte/ dis jallgemeine Aufmerkſamkeit auf ſich. Der Billi⸗ gung der Geſellſchaft ſicher, wat Mr. Merdle zufrieden. Er war der uninckreſſirteſte Manmvonndey⸗Welt— that Alles
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