Teil eines Werkes 
3. Th. (1856)
Entstehung
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124 Zwanzigſtes Kapitel.

Bei welcher Gelegenheit,“ fügte Mrs. Merdle hinzu, indem ſie ihr Neſt verließ und etwas in Fannys Hand legte,„Miß Dorrit mir erlauben wird, ihr in meiner eigenthümlichen blöden Weiſe mit meinen beſten Wünſchen Lebewohl zu ſagen.“

Die Schweſtern erhoben ſich zu derſelben Zeit, und ſie alle traten in die Nähe des Käfichs mit dem Papagei, während er eine Kralle voll Biscuit zerriß und ausſpuckte, ſie mit einem pomphaften Tanze ſeines Körpers, wobei er die Füße nicht bewegte, zu verhöhnen ſchien und plötzlich das Oberſte zu un⸗ terſt kehrend mit Hülfe ſeines ſcharfen Schnabels und ſeiner ſchwarzen Zunge ſich über die ganze Außenſeite ſeines golde⸗ nen Käfigs hinſchleppte.

„Adieu, Miß Dorrit, meine beſten Wünſche mit Ihnen,“ ſagte Mrs. Merdle.„Wenn wir's nur bis zum tauſendjähri⸗ gen Reiche bringen könnten oder zu ſo etwas der Art, ſo würde

ich vor Allem das Vergnügen haben, eine Menge liebenswür⸗ diger und talentvoller Perſonen kennen zu dürfen, von deren Bekanntſchaft ich gegenwärtig ausgeſchloſſen bin. Ein ur⸗ ſprünglicherer Zuſtand der Geſellſchaft würde mir etwas Köſt⸗ liches ſein. Es gab in der Zeit, wo ich meine Schulaufgabe lernte, ein Gedicht, welches etwa anfing: Weh der arme In⸗ dianer! Wenn einige tauſend Menſchen, die ſich in der Ge⸗ ſellſchaft bewegen, nur hingehen und Indianer ſein könnten, ſo würde ich ſofort meinen Namen unterſchreiben; allein, da wir, die wir uns in der Geſellſchaft bewegen, nicht Indianer ſein können, ſo iſt unglücklicherweiſe— Guten Morgen!“

Sie kamen die Treppe herab mit Puder vor ſich und Pu⸗