Teil eines Werkes 
3. Th. (1856)
Entstehung
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Fünfzehntes Kapitel.

Ich that eine Frage an Sie. Das iſt Alles.

Dann habe ich ſie beantwortet. So ſagen Sie nichts mehr. Sagen Sie nichts mehr. Hier ließ ſich das Geräuſch des Räderſtuhls auf der Diele hören, und Affery's Klingel tönte von einem haſtigen Ruck.

In dieſem Augenblicke mehr voll Furcht vor ihrem Manne als vor dem geheimnißvollen Tone in der Küche, ſchlich ſich Affery ſo leiſe und ſo raſch als ſie konnte hin⸗ weg, ſtieg die Küchentreppe faſt ſo geſchwind, als ſie herauf⸗ geſtiegen, hinab, nahm ihren alten Sitz vor dem Feuer wieder ein, ſchlug den Schweif ihres Rockes wieder in die Höhe und warf endlich ihre Schürze über ihren Kopf. Dann erſcholl die Klingel noch einmal, dann noch einmal, und dann klingelte es in Einem fort, aber trotz dieſer dringen⸗ den Mahnung blieb Affery noch immer hinter ihrer Schürze ſitzen, um wieder zu Athem zu kommen.

Endlich kam Mr. Flintwinch ſchlürfend die Treppe nach der Hausflur herab, indem er den ganzen Weg hin fortwäh⸗ rendAffery, Weibsbild! murmelte und ſchrie. Da Affery immer noch hinter ihrer Schürze verblieb, ſo kam er, die Kerze in der Hand, die Stufen nach der Küche herabgeſtol⸗ pert, trat ihr zur Seite, riß ihr die Schürze ab und weckte ſie auf.

O Jeremiah! ſchrie Affery erwachend.Was haſt du mir für einen Schreck eingejagt!

Was haſt Du getrieben, Weibsbild? fragte Jeremiah. Man hat fünfzig Mal nach Dir geklingelt.