Teil eines Werkes 
2. Th. (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

34 Zehntes Kapitel.

als ein vom Himmel gefallenes Inſtitut glaubten, welches das abſolute Recht habe nach Belieben zu ſchalten, oder ſich in völligen Unglauben flüchteten und es als einen offen⸗ kundigen Krebsſchaden betrachteten.

Die Familie Barnacle hatte ſeit geraumer Zeit geholfen, das Umſchreibungsamt zu verwalten. Namentlich der Zweig Tite Barnacle meinte wohlbegründete Rechte in dieſer Rich⸗ tung zu haben und nahm es übel, wenn irgend eine andre Familie viel hineinzureden hatte. Die Barnacles waren eine ſehr vornehme Familie und eine ſehr ausgebreitete Familie. Sie waren über alle öffentlichen Aemter verbreitet und hat⸗ ten alle öffentlichen Stellen inne. Entweder die Nation war den Barnacles oder die Barnacles waren der Nation zu höchſtem Danke verpflichtet. Es war nicht bis zu völliger Einſtimmigkeit ausgemacht, welches das Rechte war, die Barnacles hatten ihre Meinung, und die Nation die ihre.

Der Mr. Tite Barnacle, welcher zu der jetzt in Rede ſtehenden Zeit gewöhnlich das Geſchäft eines parlamen⸗ tariſchen Helfershelfers bei dem an der Spitze des Umſchrei⸗ bungsamtes ſtehenden Staatsmanne verſah, wenn dieſes edle oder ſehr ehrenwerthe Individuum in Folge des Um⸗ ſtands, daß irgend ein Bummler in einer Zeitung ihn zur Zielſcheibe ſeiner Angriffe gemacht, ſich ein wenig unſicher im Sattel fühlte, war mehr Vollblut, als Geldſack. Als ein Barnaecle hatte er ſeine Stelle, welche ein recht nettes

Ding war, und als ein Barnacle hatte er ſelbſtverſtändlich ſeinen Sohn Barnacle junior in das Amt gebracht. Aber