Teil eines Werkes 
2. Th. (1856)
Entstehung
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Enthält die ganze Wiſſenſchaft des Regierens. 33

gereicht, mehr von ſeiner Zuverläſſigkeit, ſeinem Ge⸗ ſchmacke, ſeinem geſunden Menſchenverſtande, mehr von ſei⸗ nem Beſitz aller Eigenſchaften, die das Wörterbuch der Ge⸗ meinplätze bei ſolchen Gelegenheiten hergeben muß, gezeigt haben würde, wenn er das Umſchreibungsamt unbehelligt ge⸗ laſſen und nie an dieſe Sache gerührt hätte. Dann pflegte er ein Auge auf einen Helfershelfer vom Umſchreibungsamte, der unter den Schranken ſaß, zu heften und den ehrenwerthen Herrn, der den Antrag geſtellt, mit dem Berichte des Um⸗ ſchreibungsamts von dieſer Sache niederzuſchmettern. Und obwohl eins von zwei Dingen ſtets ſich ereignete, daß nämlich entweder das Umſchreibungsamt nichts zu ſagen hatte und es ſagte, oder daß es etwas zu ſagen hatte, wo⸗ von der edle Lord oder ſehr ehrenwerthe Gentleman die eine Hälfte verpudelte und die andere vergaß, ging das Um⸗ ſchreibungsamt doch mit Hülfe einer dienſtwilligen Majori⸗ tät ſtets unbefleckt aus der Abſtimmung hervor.

In Folge einer langen Laufbahn dieſer Art war das Departement eine ſolche Pflanzſchule von Staatsmännern geworden, daß mehrere würdevolle Lords ſich den Ruf ganz übermenſchlich ſtaunenswerther Geſchäftskenntniß blos da⸗ durch erworben hatten, daß ſie die Frage: Wie iſt es nicht zu thun? an der Spitze des Umſchreibungsamtes praktiſch beantwortet hatten. Was die niedern Prieſter und Leviten dieſes Tempels betrifft, ſo war das Ergebniß alles deſſen, daß ſie ſich in zwei Klaſſen theilten und bis zum jüngſten Gerichtsboten hinab entweder an das Umſchreibungsamt

Klein Dorrit. II. 3