Hinter Schloß und Riegel. 155
und hatte ſich hinten am Halſe des alten Mannes in ein Wirrſal von grauen Haaren und einer roſtigen Halsbinden⸗ ſchnalle emporgeſchoben, welche ihm beinahe den Hut vom Kopfe ſtieß. Dieſer Hut war ein ſchmieriges abgegriffenes Exemplar, das ihm über die Augen hereinhing, deſſen Rand zerriſſen und zerknüllt war und unter dem ein Zipfel von einem Schnupftuche heraushing. Seine Hoſen waren ſo lang und ſchlotterig und ſeine Schuhe ſo plump und groß, daß er wie ein Elephant hinſchlurrte, wiewohl Niemand hätte ſagen können, wie viel davon Gang, und wie viel Nachſchleppen von Leder und Tuch war. Unter einem Arm trug er ein krüppeliges und abgeſchabtes Futteral, welches ein Blasinſtrument enthielt; in derſelben Hand hatte er ein Pfennigdütchen Schnupftabak von weißlichgrauem Papier, aus welchem er, als Arthur Clennam ihn anſah, gerade ſeine arme alte blaue Naſe mit einer in die Länge gezogenen Priſe tröſtete.
Bei dieſem alten Manne, der nun über den Vorhof hin⸗ ſchritt, beſchloß er ſeine Erkundigung einzuziehen. Er klopfte ihm auf die Achſel. Der alte Mann blieb ſtehen und ſah ſich um, wobei ſeine ſchwachen grauen Augen den Ausdruck jemandes hatten, deſſen Gedanken in die Ferne geſchweift, und der zugleich etwas ſchwerhörig war.
„Bitte, Sir,“ ſagte Arthur, ſeine Frage wiederholend, „was iſt das für ein Ort?“
„Ah ſo! dieſer Ort?“ antwortete der alte Mann, indem er ſeine Priſe auf ihrer Straße zur Naſe anhielt und nach
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