Die Tochter des Marſhalſea. 149
Wollſpinnerei, in einem Schnittwaarengeſchäft, bei einem Viehhändler, einem Kaufmann, der mit(fremdem Obſte handelte und in den Docks untergebracht worden. Aber wo Tip auch eintreten mochte, ſtets bekam er es ſatt und kehrte mit der Anzeige heim, daß er es aufgeſteckt habe. Wohin er auch gehen mochte, überall ſchien dieſer Pechvogel Tip die Gefängnißmauern mit ſich zu nehmen und ſie in ſolch einem Geſchäfte oder Berufe um ſich aufzubauen und zwiſchen ihren engen Schranken in der alten ſchlotterigen, zweckloſen Bummelmanier herum zu lungern, bis endlich die wirklichen unbeweglichen Mauern des Marſhalſea ihre Anziehungskraft auf ihn ausübten und ihn zurückbrachten.
Demungeachtet war dieſes wackre kleine Geſchöpf mit ihrem ganzen Dichten und Trachten ſo ſehr auf die Rettung ihres Bruders bedacht, daß ſie, während er in ſo kläglicher Weiſe fortwährend von Einem zum Andern überging, ſich genug abdarbte und zuſammenſcharrte, daß ſie für ihn die Ueberfahrt nach Canada zurücklegte. Als er das Nichtsthun ſatt hatte und geneigt war ſelbſt dieſes aufzugeben, willigte er gnädig ein, nach Canada zu gehen. Und es war Gram in ihrem Buſen über die Trennung von ihm und Freude in der Hoffnung, ihn endlich auf den rechten Weg gebracht zu haben.
„Gott ſegne dich, theurer Tip. Werde mir nicht zu ſtolz zu einem Beſuche bei uns, wenn Du Dein Glück gemacht haſt.“
„Schon recht!“ ſagte Tip und ging.


