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ſonſtigem Bedarf für meinen eigenen Gebrauch, weßhalb ich bäte, es uneröffnet zu laſſen. Dieß geſchah denn auch, und der Pack wurde auf mein Zimmer geſchafft.
Er enthielt etliche kleinere Pakete, die ich nach Gut⸗ dünken fortirt hatte, um ſie bei Gelegenheit zu Geſchenken verwenden zu können. Der Werth des Ganzen war nicht unbeträchtlich; denn es koſtete mich an 200 Pfund Ster⸗ ling in England; und obgleich meine gegenwärtigen Ver⸗ hältniſſe meiner Freigebigkeit einige Grenzen ſteckten, ſo fühlte ich mich doch zu ſehr— namentlich gegen dieſen einen freundlichen und großmüthigen Spanier verpflichtet, um es nicht für das Beſte zu halten, aus zwei der klei⸗ neren Päckchen eines zu machen, damit es wenigſtens eine Gabe werde, welche der mir erwieſenen Achtung und den Wohlthaten entſpräche. Das zu dieſem Ende beſtimmte Packet enthielt zwei Stücke des feinſten engliſchen Tuchs, welches ſich nur in London auftreiben ließ, ganz demje⸗ nigen ähnlich, welches ich dem Gouverneur von Havannah gegeben hatte— das eine nämlich ächt Carmoiſinroth, das andere ſchön ſchwarz. Vier Stücke feiner holländiſcher Leinwand, wovon in London die Elle zu ſieben bis acht Schillingen gekauft wurde. Zwölf Stücke feinen Seiden Droggets und Kalmanks zu Mannsanzügen. Sechs Stücke breiter Seidenſtoffe: nämlich zwei Seidendamaſt, zwei Brocat und zwei Mantua. Eine Schachtel mit Bändern und eine Schachtel mit Spitzen, wovon die letzteren in England ungefähr vierzig Pfund Sterling koſteten.
Dieſes ſchöne Packet legte ich offen in mein Gemach und brachte meinen Freund eines Morgens unter dem Vorwande, er ſolle mit mir Chocolade trinken, die Treppe herauf. Wir wurden während des Chocoladetrinkens ſehr heiter, und ich ſagte nun zu ihm, obgleich ich ibm faſt meine ganze Ladung verkauft und ſein Geld genommen habe, ſo hätte doch von keinem Kaufe zwiſchen uns die Rede ſeyn ſollen; vielmehr wäre es meine Pflicht geweſen, alles zu ſeinen Füßen zu legen; denn nur ſeiner Anweiſung


