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fahren, das auch dem Gouverneur nicht übel zu gefallen ſchien. Dann fragte ich ihn, ob es ihm genehm ſey, das Geld in Empfang zu nehmen, worauf er mit nein antwortete, da er dieß nur in Gegenwart des Corregidore und andern dabei Betheiligten thun wolle. Ich bat nun ſeine Excellenz, mir zu erlauben, die Packete in ſeinem Beiſeyn zu öffnen; denn ich möchte gern die Ehre haben, ſeinem Wohlwollen gegen mich, ſo gut es in meinen Kräften läge, Anerken⸗ nung zu Theil werden zu laſſen.
Er verweigerte dieß mit dem Bemerken, er dürfe nichts als das ans Land gebrachte Geld ſehen; hätte ich jedoch etwas zu meiner eigenen Nutznießung mit hergenommen, ſo wolle er dieß nicht ſo genau unterſuchen und überlaſſe es mir, damit zu thun, was ich wolle.
Ich verfügte mich ſofort in ein Gemach, ſchloß mich ein und öffnete die Packete. Nachdem ich den Inhalt derſelben ausgekramt hatte, fand ich endlich nicht ohne ſcheinbare Schwierigkeiten und ohne vieles Geberdenſpiel Mittel, ihm bemerklich zu machen, daß ich ihm damit ein Geſchenk zu machen beabſichtige. Nachdem ich mich ihm ſo weit ver⸗ ſtändlich gemacht hatte, ſchien er meine Gabe anzunehmen. Er ging vielleicht hundert Mal und darüber im Zimmer auf und ab, warf ſeinen Hut, den er unter dem Arm hatte, auf die Stoffe und machte einen ſteifen Bückling gegen mich. Dieß nahm ich für ein Zeichen, daß ich mich vor der Hand entfernen ſolle, und wartete in einem äußeren Zimmer. Als ich wieder hereingerufen wurde, gewahrte ich, daß er ſich alles einzeln betrachtet und bei Seite geſchafft hatte.


