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hingekommen wäre, würde man, da ich nur ein armer zerriſſener Knabe war, geſagt haben, ich hätte Jemanden beſtohlen, was leicht dazu hätte Anlaß geben können, daß man ſich meiner verſicherte, und ſo wäre denn mein Geld mein Verbrechen geworden, wie es der Sage nach oft in fremden Ländern der Fall ſein ſoll. Mein Reichthum machte mir daher viel Sorge, da ich nicht wußte, wie ich ihn ver⸗ wahren ſollte; und ich trieb mich dieſen und den nächſten Tag in einer ſolchen Seelenangſt umher, daß ich mich end⸗ lich niederſetzte und weinte.
Beſonders läſtig fiel mir jenes Geld am erſten Abende. Da es mit Ausnahme von vierzehn Schillingen in Gold beſtand, ſo trug ich es eine geraume Zeit in der Hand herum, obgleich mir dabei die vierzehn Schillinge weit mehr zu ſchaffen machten, als die vier Guineen. Ich ſetzte mich endlich nieder, zog einen meiner Schuhe aus und legte die vier Guineen hinein; aber nachdem ich eine Weile gegangen war, drückte mich der Schuh ſo, daß ich nicht mehr weiter gehen konnte und alſo wieder niederſitzen und das Geld heraus nehmen mußte, worauf ich es wieder in der Hand trug. Dann fand ich einen ſchmutzigen Leinwandlappen auf der Straße, den ich aufhob, meine geſammte Baar⸗ ſchaft hineinwickelte und ſie ſo eine gute Weile mit mir herumſchleppte. Ich habe ſeitdem oft die Leute ſagen hören, wenn ſie von einem Gelde, das ihnen nicht eingehen wollte, ſprachen, es wäre ihnen lieber, ſie hätten es in einem alten


