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Mein Lehrer, der ein durchtriebener Schelm war, wußte wohl, wie man ſich bei derartigen Goldſchmidsrechnungen zu verhalten hatte, wie er denn auch, als er die des Sir Stephens las, bemerkte:„Dieſe iſt zu groß, als daß ich mich damit befaſſen möchte.“ Als ihm aber die zwölf Pfund und zehn Schillinge unter die Hand fielen, ſo ſagte er: „Komm, Jack, mit dieſer wird's gehen.“ Und mit dieſen Worten packte er haſtig die übrigen Papiere in die Brief⸗ taſche und eilte nach der Lombardſtraße, wohin ich ihm nachfolgte. Er hatte bald den Namen des Betreffenden ausfindig gemacht und ſchritt mit einem ernſten Geſichte hinein, wo ihm auch das Geld ohne alle Zögerung oder Nachfrage ausbezahlt wurde. Ich ſtellte mich auf der andern Seite der Straße auf und betrachtete mir gleichgültig die Häuſer, bemerkte übrigens, daß mein Kamerad, als er die Wechſel präſentirte, dte Brieftaſche herauszog und ſich dabei ganz das Anſehen eines mit dem Geſchäft vertrauten Laden⸗ burſchen gab, der noch andere Wechſel bei ſich hätte.
Man zahlte ihm das Geld in Gold aus, worauf er, nachdem er es flüchtig überzählt, ſich entfernte und an mir vorbei nach dem Dreikönigshof auf der andern Seite der Straße ging; dann bogen wir hinten in die Clemensgaſſe ein, eilten nach Colehorbour an der Themſe und ließen uns für einen Penny nach der Saint Mary⸗Ovens Treppe über⸗ ſetzen, wo wir wohlbehalten ans Land ſtiegen.
Hier wandte er ſich an mich, indem er ſagte:„Oberſt


