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Der Verwünschte : ein Märchen / von Boz (Dickens). Aus d. Engl. übers. von Julius Seybt
Entstehung
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Und alſo geſchah es dieſen Tag. So viele Swidgers, junge und alte, waren da, daß ein Verſuch, ſie in runder Zahl anzu⸗ geben, in dem Mißtrauiſchen Zweifel an der Wahrhaftigkeit dieſer Geſchichte erregen könnte. Deshalb ſoll der Verſuch unterbleiben.

Aber ſie waren da in Dutzenden und halben Schocken und gute

Hoffnung wartete ihrer hinſichtlich des Bruders Georg, den Va⸗ ter und Bruder und Milly wieder beſucht und in ruhigem Ge⸗ neſungsſchlummer verlaſſen hatten. Auch waren bei dem Mahle die Tetterby's ſammt Adolph junior, der in dem regenbogenfar⸗ benen Wollenſhawle gerade zum Rindfleiſch eintraf. Johnny und das Wickelkind kamen natürlich zu ſpät, und langten an wankenden

Schhrittes und ganz auf eine Seite geneigt, der Eine ganz er⸗

ſchöpft, der Andere in einer Kriſis angeblichen Zahnens; aber das war etwas Gewöhnliches und nicht beunruhigend.

Ein betrübender Anblick war das Kind, das weder Vater noch Mutter kannte, wie es den ſpielenden Kindern zuſah und nicht wußte, wie es mit ihnen reden und ſpielen ſollte, und mit Kinder⸗ weiſe unbekannter war, als ein ungeſchulter Hund. Ein betrü⸗ bender Anblick war es auch, obgleich in anderer Weiſe, zu ſehen, wie inſtinctartig ſelbſt die kleinſten Kinder fühlten, daß es anders war als alle Uebrigen, und wie ſie ſich ihm ſchüchtern näherten mit ſanften Worten und kleinen Geſchenken, damit es ſich nicht unglücklich fühle. Aber es blieb bei Milly und fing an ſie zu lie⸗ ben ſchon wieder Einer! ſagte ſie und da ſie Alle die milde Frau liebten, ſo freute ſie ſich darüber, und als ſie das Kind hinter ihrem Stuhle hervorgucken ſahen, da war es ihnen lieb, daß es ſo dicht bei ihr war.