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Der Verwünschte : ein Märchen / von Boz (Dickens). Aus d. Engl. übers. von Julius Seybt
Entstehung
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wimpern ſich ſenkten und zu ſparſam ſielen und zu raſch wieder weggeweht wurden, um eine Spur auf dem gefrorenen Erdboden zu hinterlaſſen. Wann die Fenſter der Häuſer ſorgſam und uuftdicht verſchloſſen blieben. Wann das helle Gas ſeine leuchten⸗ den Spitzen in den geſchäftigen und den ſtillen Straßen, in denen es ſonſt überall dunkelte, emporſandte. Wann einzelne Fußgänger, fröſtelnd durch die ſtillen Gaſſen eilend, hinabſchauten auf die flackernde Flamme in den Küchen, und ihren Appetit noch ſchärf⸗ ten, indem ſie den Duft von ganzen Meilen von Mittagsmahlen einſchlürften. G

Wann Reiſende auf dem Lande vor Kälte zitterten nnd ver⸗ droſſen auf die dunkle Landſchaft, die im Sturme rauſchte und zitterte, hinausſahen. Wann Seeleute auf eisüberzogenen Raagen hoch über dem toſenden Meere hin⸗ und hergeworfen wurden; wmann die Leuchtthürme auf Klippen und Caps einſame Wacht hielten, und von der Nacht überfallene Seevögel ihren Rieſenla⸗ ternen zuflatterten und ſich daran zerſchmetterten. Wann die kleinen Märchenleſer beim Feuerſcheine zitternd an Caſſim Baba dachten, wie er geviertheilt in der Räuberhöhle hing, oder ſich von der Furcht beſchlichen fühlten, die garſtige Alte mit der Krücke, welche aus dem Kaſten in Kaufmann Abudahs Schlafzimmer ſprang, möchte ihnen auf der Treppe begegnen auf der langen, kalten, dunkeln Reiſe zu Bett.

Wann auf dem Lande der letzte Schimmer des Tageslichts an dem Ende der Alleen erblich und die oben ſich zuſammen⸗ M wölbenden Bäume finſter und ſchwarz wurden. Wann in Park und Forſt das hohe naſſe Farrnkraut und das feuchte Moos, und