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Der Markthelfer Perch iſt auf dem beſten Wege, ein rui⸗ nirter Mann zu werden. Er ſteht abermals beſtändig in Schenk⸗ häuſern, wird tractirt, und lügt, daß ſich die Balken biegen. Sei⸗ nem Erzählen nach hat er jede Perſon, die bei den letzten Vor⸗ fällen betheiligt iſt, aller Orten getroffen, und zu Allen geſagt: Sir, oder Madame, warum ſehen Sie ſo blaß aus? worauf der oder die Angeredete am ganzen Leibe gezittert, weiter nichts geſagt hat als: O, Perch! und davongelaufen iſt. Entweder die Bürde dieſer Geheimniſſe, oder die Folgen des Branntweins machen Mr. Perch zu der Zeit, wo er gewöhnlich Troſt in der Geſell⸗ ſchaft der Mrs. Perch in Balls Pond ſucht, außerordentlich nie⸗ dergeſchlagen; und Mrs. Perch grämt ſich ſehr, denn ſie fürchtet, ſein Vertrauen auf weibliche Treue ſei wankend geworden, und 3 er erwarte faſt, eines Abends bei ſeiner Nachhauſekunft zu hören, ſie ſei mit einem Viscount davongelaufen.
Mr. Dombey's Dienerſchaft wird ſehr liederlich und iſt zu nichts zu gebrauchen. Sie eſſen alle Abend warm, und beſpre⸗ chen die Angelegenheiten des Tags mit rauchendem Getränk auf dem Tiſche. Mr. Towlinſon wird halb elf Uhr ſtets ſentimental, und fragt häufig, ob er nicht gleich geſagt habe, es ſei nicht gut, in einem Eckhauſe zu wohnen. Sie flüſtern untereinander von Florentinen, und fragen ſich, wo ſie ſei; ſind aber darüber einig, daß es, wenn nicht Mr. Dombey, ſo doch jedenfalls Mrs. Dom⸗ bey wiſſe. Das bringt ſie auf Letztere, von der die Köchin ſagt: Sie hatte doch etwas Großartiges, nicht wahr? Aber ſie war zu ſtolz! Sie ſtimmen alle überein, daß ſie zu ſtolz war; und Mr. Towlinſons alte Flamme, das Stubenmädchen(das ſehr tugend⸗


