Teil eines Werkes 
8. Th. (1848)
Entstehung
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nen und ihrem Hochmuth deinen eigenen Verwandten aufzuopfern! Mein armer Bruder!

Bei dieſer Rede, mit ihrer zarten Anſpielung auf die unter⸗ laſſene Einladung zum erſten Diner, macht Mrs. Chick reichlichen Gebrauch von ihrem Taſchentuche und fällt Mr. Dombey um den Hals. Aber Mr. Dombey macht ſich haſtig von ihr los und führt ſie zu einem Stuhl.

Ich danke dir für dieſen Beweis deiner Liebe, Luiſe, ſagte er; aber ich wünſche von andern Gegenſtänden zu ſprechen. Wenn ich mein Schickſal beklage, oder ein Verlangen nach Troſt ausſpreche, ſo kannſt du ihn mir bieten, wenn du ſo gut ſein willſt.

Mein theurer Paul, entgegnete ſeine Schweſter, das Ta⸗ ſchentuch in die Augen drückend und den Kopf ſchüttelnd, ich kenne deinen großen Geiſt, und will kein Wort wieder über ein ſo peinliches und empörendes Thema verlieren; aber erlaube mir zu fragen obgleich ich faſt fürchte, etwas zu hören, was mich ſchmerzt und erſchüttert dieſe unglückliche Florentine

Luiſe! ſagte ihr Bruder ſchroff, ſtill! Kein Wort weiter davon!

Mrs. Chick kann nur den Kopf ſhütteln und ihr Taſchen⸗ tuch gebrauchen, und über entartete Dombey's ſeufzen, die keine Dombey's ſind. Aber ob Florentine eine Mitſchuldige bei der Flucht Ediths iſt, oder ihr gefolgt iſt, oder zu viel, oder zu we⸗ nig, oder etwas, oder gar nichts gethan hat, davon hat ſie nicht die mindeſte Ahnung..

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