Teil eines Werkes 
6. Th. (1847)
Entstehung
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Wahrheit befand ſich auf dem Grund dieſes Brunnens und er konnte nicht damit fertig werden. Er ging ein paar Mal im Laden auf und ab und ſuchte die Hoffnung unter den Inſtrumenten; aber unermüdlich und hartnäckig ſtellten ſie Beobachtungen und Berechnungen über das vermißte Schiff an, die alle trotz ſeines Sträubens in der Tiefe des einſamen Meeres endigten.

Immer noch ſauſte der Wind und immer noch ſchlug der Regen an die geſchloſſenen Laden, als der Capitain vor dem höl⸗ zernen Seecadetten ſtehen blieb und dachte, wie er des kleinen Of⸗ fiziers Uniform mit dem Aermel abtrocknete, wie viele Jahre der Seecadett hier geweſen war und wie wenig Veränderungen in ſei⸗ ner Schiffsgeſ ellſchaft ſtattgefunden hattenz wie die Veränderungen faſt alle an einem Tage gekommen und wie gewaltig ſie geweſen. Die kleine Geſellſchaft im Hinterſtübchen war aufgelöſt und weit zerſtreut. Es war kein Publicum mehr da für die ſchöne Peg, ſelbſt wenn es Jemand hätte ſingen können, was nicht der Fall war; denn der Capitain war eben ſo feſt überzeugt, daß er allein dieſe Ballade ausführen könne, wie er es von dem Umſtand war, daß er unter den jetzigen Verhältniſſen nicht die Stimmung dazu hatte. Das fröhliche Geſicht Walters war nicht mehr im Hauſe; hier brachte der Capitain den Aermel für einen Augenblick von der Uniform des Seecadetten an die eigene Wange; die

allbekannte Perrücke und die Knöpfe Sol Gills' waren ein Traum der Vergangenheit; Richard Whittington war vernichtet; und je⸗ der mit dem Seecadett in Verbindung ſtehende Plan trieb ohne Maſt und Steuer auf der großen Waſſerwüſte umher.