Teil eines Werkes 
5. Th. (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

das Geſicht der guten Mrs. Brown? Jetzt kommen noch mehr Glückwünſche zu dem glücklichſten der Tage, und noch mehr Gäſte, obgleich nicht viele; und jetzt verlaſſen ſie den Salon und reihen ſich um die Tafeln in dem dunkelbraunen Speiſeſaal, den kein Conditor heiterer machen konnte, mochte er die erſchöpften Mohren mit ſo viel Blumen und Liebesknoten ſchmücken, als er wollte.

Der Paſtetenbäcker hat jedoch ſeine Pflicht gethan wie ein Mann, und ein glänzendes Frühſtück bedeckt die Tafel. Neben andern Gäſten ſind jetzt auch Mr. und Mrs. Chick gekommen. Mrs. Chick iſt voll Bewunderung, daß Edith ſchon von Natur eine ſo vollkommene Dombey iſt, und zeigt ſich herablaſſend und vertraulich gegen Mrs. Skewton, deren Gemüth von einer großen Laſt befreit iſt und die ihren Theil Champagner trinkt. Der ſehr ſchlanke Jüngling, der vorher an Aufregung litt, befindet ſich beſſer; aber ein dunkles Gefühl der Reue hat ſich ſeiner bemäch⸗ tigt, und er haßt den andern ſchlanken Jüngling, und reißt ihm Schüſſeln aus den Händen und macht ſich ein malitiöſes Vergnü⸗ gen daraus, die Gäſte ſchlecht zu bedienen. Dieſe ſind ſtill und froſtig und machen den altersgrauen Wappen, die auf ſie herab⸗ ſehen, durch ein Uebermaß von Heiterkeit keine Schande. Couſin Feenix und der Major ſind die Fröhlichſten; aber Mr. Carker hat ein Lächeln für die ganze Tafel. Ein Extralächeln hat er noch für die Braut, die ihn ſehr, ſehr ſelten anſieht.

Nach dem Frühſtück, und als die Bedienten das Zimmer verlaſſen, erhebt ſich Couſin Feenix, und er ſieht gar wunderbar jung aus mit den weißen Manſchetten, die faſt die ganze Hand