7
— 146—
Schiffsjungen, die über Bord gefallen waren, oder in großen Ausländern, die Gift genommen hatten—„um ſich zu überzeu⸗ gen,“ ſagte Capitain Cuttle,„daß er's nicht ſei.“ Jedenfalls war er's nie, und eine andere Befriedigung fand dabei der gute Ca⸗ pitain nicht.
Capitain Cuttle gab zuletzt dieſe Verſuͤche als hoffnungs⸗ los auf und überlegte, was nun zunächſt zu thun ſei. Nachdem er ſeines armen Freundes Brief zu wiederholten Malen durchge⸗
eeſen, ſchien ihm die vornehmſte der ihm auferlegten Pflichten die
zu ſein,„ein Obdach und einen heimiſchen Heerd für Walter be⸗ reit zu halten.“ Deshalb faßte der Capitain den Entſchluß, ſelbſt in Salomo Gills Wohnung zu ziehen, das optiſche Geſchäft an⸗ zufangen und zu ſehen, was daraus werde.
Da aber dies nothwendig erforderte, daß er ſeine Wohnung bei Mrs. Mae Stinger aufgebe, und da er wußte, daß dieſe herz⸗ hafte Frau ſeine Flucht nicht dulden würde, ſo faßte Capitain Cuttle den verzweifelten Entſchluß, ſich aus dem Staube zu machen.
Nun paſſ' auf, mein Jung' ſagte der Capitain zu Rob, als dieſer ſchöne Plan in ihm gereiſt war, morgen werde ich erſt amn Abend hierher kommen, villeicht gar erſt um Mitternacht. Aber du mußt Wache halten, bis du mich klopfen hörſt, und ſobald dies geſchieht, aufmachen.
Schön, Capitain, ſagte Rob.
Du wirſt hier auf der Muſterrolle bleiben, fuhr der Capi⸗
in heuablaſſend fort; und vieleicht befördere ich dich auch,
»


