Teil eines Werkes 
4. Th. (1847)
Entstehung
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Wie kann ich das wiſſen, Capitain? antwortete Rob. Ich weiß nur, daß ich im Anfang einen feſten Schlaf habe und ge⸗ gen Morgen einen leiſenz und wenn Mr. Gills gegen Tagesan⸗ bruch durch den Laden gegangen wäre, ſo hätt ich ihn gewiß die Thür zumachen hören.

Nach reiflicher Erwägung dieſer Ausſagen fing Capitain Cuttle an zu denken, daß der Optieus aus eigenem freiem Willen verſchwunden ſei; und in dieſer Meinung beſtärkte ihn der Brief, der, ohne ein Verdrehen nöthig zu machen, ebenfalls zu ſagen ſchien, daß er ſich ſelbſt entſchloſſen habe zu gehen, und demnach gegangen ſei. Jetzt hatte der Capitain noch zu überlegen das Wohin und das Warum? und da er keine Möglichkeit, über erſtere

Frage Aufflärung zu erlangen, entdecken konnte, ſo beſchränkte

er ſich auf die zweite.

Wenn er an des Alten ſeltſames Weſen, und an das Lebe⸗ wohl dachte, das damals ſo unerklärlich innig geweſen, jetzt aber ſich nur zu leicht deuten ließ, da gewann in dem Capitain die ſchreckliche Vermuthung die Oberhand, daß er, überwältigt von ſeinen Sorgen und Bekümmerniſſen wegen Walter, ſeine Zuflucht im Selbſtmord geſucht habe. Daß er, unfähig die rauhen Stöße des Lebens länger zu ertragen, und niedergedrückt von der Ungewißheit über ſeinen geliebten Neffen und der daraus ent⸗ ſpringenden peinlichen Spannung, Rettung in dieſem verzwei⸗ felten Schritt geſucht, war ein nur zu wahrſcheinlicher Gedanke.

Da er keine Schulden und für die Freiheit ſeiner Perſon oder hinſichtlich ſeiner Waaren nichts zu fürchten hatte, konnte ihn da etwas Anderes als ein aͤhnlicher Zuſtand halben Wahn⸗

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