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war etwa ein Viertel auf ſechs, fand ich das auf meinem Kopf⸗ kiſſen liegen. Die Ladenthüre war aufgeriegelt und aufgeſchloſſen, und Mr. Gills fort.
Fort! brüllte der Capitain.
Fort, Sir, wiederholte Rob.
Des Capitains Stimme tönte ſo fürchterlich, und kam aus der Ecke mit ſolcher Gewalt auf ihn los, daß ſich Rob vor ihm in eine andere Ecke zurückzog und die Schlüſſel und das Päckchen vorhielt, um nicht niedergerannt zu werden.
„Für Capitain Cuttle,“ Sir, rief Rob aus, ſteht auf den Schlüſſeln und auch auf dem Päckchen. Bei meiner Seele, Ca⸗ pitain Cuttle, ich weiß kein Wort weiter davon. Des Todes will ich ſein, wenn ich ein Sterbenswörtchen mehr weiß! Das iſt eine Lage für einen Jungen, der eben einen Poſten gekriegt hat, greinte der unglückliche Scheerenſchleifer und wiſchte ſich mit dem Rock⸗ aufſchlag die Augen. Sein Herr läuft davon mit ſeinem Poſten, und er ſoll Schuld daran ſein!
Dieſe Klage bezog ſich auf Capitain Cuttle's Blick, der
„voll unbeſtimmter Beargwöhnung, Drohung und Anklage auf dem
Knaben ruhte. Der Capitain nahm darauf das Packet, öffnete es und las Folgendes:
Mein lieber Ned Cuttle! Hier eingeſchloſſen iſt mein letzter Wille— der Capitain drehte es mit zweifelndem Blick um— und Teſtament.— Wo iſt das Teſtament? ſagte der Capitain, gleich Verdacht gegen den unglücklichen Rob ſchöpfend. Was haſt du mit dem Teſtament gemacht, Burſche?
Das hab ich nicht geſehen, greinte Rob. Beſchuldigt doch


